Hilfe, ein Hashtag! – Teil 1: Was bringen die # in Posts überhaupt?

Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf some.io veröffentlicht.

Was ist die Funktion von einem Hashtag? Und woher weiß man, dass man die richtigen Hashtags erwischt hat? Wir zeigen Ihnen in zwei Teilen des Blogs, was Sinn der Sache ist und wie man den Weg durch den Dschungel der wilden Markierer finden kann.

Hashtags nicht nur online. Foto: RJ CC-BY-SA

Hashtags nicht nur online. Foto: RJ CC-BY-SA

Auf Twitter eingeführt und nun von allen sozialen Medien aufgenommen, sind #Hashtags zu Kennzeichen der heißesten Gesprächsthemen im Netz geworden. Sie bilden das Kennzeichensystem der sozialen Netzwerke, mit denen Inhalte kategorisiert werden können. Hashtags machen Beiträge auch für Leute und Institutionen außerhalb des eigenen Netzwerkes sichtbar. Jeder, der sich für ein bestimmtes Thema interessiert und Informationen dazu mit Hilfe von Hashtags sucht, kann so auch Ihren Post sehen. Dabei tauchen nicht nur irgendwelche Informationen auf, sondern vor allem die neuesten Ergebnisse, Ideen und Kommentare, die zeitnah wenn nicht sogar live im Netz geteilt werden.
Hashtags funktionieren in allen sozialen Netzwerken etwas anders. Sie werden von Algorithmen gesteuert und bringen bei Suchfunktionen unterschiedliche Ergebnisse hervor.

Auf Twitter können laut Neil Patel Hashtags die Reichweite verdoppeln, da sie mehr Retweets und Shares generieren als Tweets ohne Hashtags. Dabei sollte man idealerweise auf Twitter maximal zwei Hashtags in einen Tweet setzen. Der Moz Blog schreibt, dass Hashtags vor allem in Twitter Chats und in Diskussionen gut funktionieren. Für Konferenzen und Veranstaltungen sind Hashtags auch die Regel geworden. In unserem Blog schrieben wir vor Kurzem, wie man eine Konferenz in sozialen Netwerken gestalten kann.

Auf Facebook schien es sich anfangs wenig zu lohnen, Hashtags zu verwenden. Nun aber hat das Netzwerk aufgeholt. Laut Patel bringen 1–2 Hashtags in einem Facebook-Beitrag durchschnittlich 500 Interaktionen, wobei mehr als zwei Hashtags immer weniger Interaktion erzeugen und eher hemmend als fördernd wirken. Hashtags sind auf Facebook vor allem nicht so weit verbreitet, weil man ihnen mit der Suchfunktion des Portals nach wie vor schlecht folgen kann. Am besten klickt man auf den Hashtag im Posting selber, um alle markierten Beiträge zu sehen zu bekommen.

Das Bildernetzwerk Instagram ist sehr Hashtag affin: die beste Interaktion entsteht hier bei 11 oder mehr Hashtags. Dabei findet man die geteilten Bilder mit dem gleichen Prinzip wie die Tweets auf Twitter: in dem man den Hashtag auf “Suchen” eingibt.

Auch Pinterest, Google+, Tumblr und andere Platformen erlauben es, Hashtags zu benutzen. Hier dienen sie genauso zur Markierung und Kategorisierung von Inhalten. Der Vorteil für Sie: besser gesehen, verbreiteter gelesen und mehr geteilt zu werden.

Nächste Woche beschäftigen wir uns im Blog damit, was einen guten Hashtag ausmacht.

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