Hilfe, ein Hashtag! – Teil 2: Was macht einen guten Hashtag aus?

Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf some.io veröffentlicht.


Letzte Woche erzählten wir im Blog wozu man Hashtags in sozialen Medien verwenden kann und wie diese auf verschiedenen Plattformen funktionieren. Nun wollen wir die Frage ansteuern, wie man die Hashtags für ein Posting wählen sollte. Woher weiß man, ob man die richtigen ausgesucht hat?

Hashtags nicht nur online. Foto: RJ CC-BY-SA

Hashtags nicht nur online. Foto: RJ CC-BY-SA

Die erste einfache Möglichkeit, gute Hashtags zu verwenden, ist auf schon existierende Hashtags zurück zu greifen. Zum Beispiel kann man auf Twitter beobachten, welche Hashtags am meisten angewendet werden. Jeder Nutzer kann auf seiner Twitter Startseite sehen, welche Themen gerade „Trending“. Einige Onlinetools helfen auch, beliebte Hashtags zu identifizieren: Ritetag, Hashtagify.me und Hashtags.org listen Hashtags, die im jeweiligen Moment auf sozialen Netzwerken zum Trend werden.

Häufig entsprechen die beliebtesten Hashtags aber nicht der eigenen Nische. Ein Hashtag entspricht einer Kategorisierung und ist nur hilfreich, wenn er zum eigenen Beitrag passt.

Ein Beispiel: Sie bieten eine Dienstleistung an, und möchten Kunden auf sich aufmerksam machen. Hashtags dienen sehr gut dazu, ein Unternehmen zu lokalisieren. Wenn Sie #Berlin #Hamburg oder #Kreuzberg hinzufügen, werden Interessenten in der Umgebung auf Sie aufmerksam. Oder aber Sie suchen Hashtags aus, die Ihre Branche beschreiben, z.B. #sozialeMedien, #startup oder #marketing.

Wenn Sie eine Kampagne mit einem Hashtag starten wollen, vergewissern Sie sich erst einmal durch eine Suche, ob dieser schon von jemand anderes aktiv verwendet wird. Über die Auswahl eines Konferenzhashtags schrieben wir im Detail in diesem Blogbeitrag.

Dane Atkinson rät auch, Hashtags konkret und einfach lesbar zu formulieren, anstatt abstrakte nur für Insider verständliche Kürzel zu verwenden. Ein Hashtag sollte nie zu Missverständnissen führen können. Atkinsons Beispiel ist der Hashtag #nowthatchersdead, das zu den Interpretationen von Margaret Thatcher’s und aber auch der Sängerin Cher führte. Eine gute Idee ist es, große Buchstaben in der Wortverbindung zu haben: #NowThatchersDead ist wesentlich deutlicher und leichter zu lesen.

Ein von Ihnen eingeführter Hashtag sollte nicht nur auf Twitter, sondern auch auf anderen sozialen Netzwerken eingeführt und verbreitet werden. Heutzutage sind Hashtags zudem in Werbekampagnen vorhanden, um Verbraucher auch offline auf Sie aufmerksam zu machen.

Denken Sie daran, die richtige Anzahl (und nicht zu viele!) Hashtags auf den verschiedenen Plattformen anzuwenden. Im besten Fall generieren Hashtags mehr Aufmerksamkeit und Interaktion. Trauen Sie sich, Verschiedenes auszuprobieren – so werden Sie nach und nach zum Hashtagprofi!

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