Ihre Social Media Strategie in sechs Stufen

Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf some.io veröffentlicht.

Eine Social-Media-Strategie ist das allerallerwichtigste im Social Media Management. Social Media Marketing, das ohne eine Strategie durchgeführt wird, gleicht einem Unternehmen ohne Jahresplanung und Marketingziele. Wir zeigen, wie man die Strategie leicht erstellen und effektiv umsetzen kann!

Was gehört zu einer guten Social-Media-Strategie?

Einer Social-Media-Strategie wird viel zugeschrieben. Laut dem t3n-Magazin generiert eine Social Media Strategie mehr Kundenkontakte, einen höheren Bekanntheitsgrad und sogar eine Steigerung der Abverkäufe für kleine und mittelständische Unternehmen. Eine Strategie lohnt sich, aber wie fängt man sie bei Null an?

Wie jede Strategie, sollte eine Social-Media-Strategie auch dazu dienen, Ziele festzulegen und die Faktoren die das Erreichen dieser Ziele beeinflussen, identifizieren. Zum Beispiel zeigt Trajan Tosev, wie typische Ziele einer Social Media Strategie aussehen können.

In der Strategie sollte man versuchen mindestens die folgenden Fragen zu beantworten:

  • Was wollen mir mit unserem Social Media Marketing erreichen?
  • Was sind unsere Zielgruppen?
  • Was sind unsere Inhalte? Was soll nicht zu unseren Inhalten gehören?
  • Welche Ressourcen stehen zur Verfügung? Wer ist für Social Media zuständig? Wer gehört zum Team? Wie viel Zeit kann das Social Media Management in Anspruch nehmen?

Am besten entwirft man die Strategie mit mehreren Leuten und teilt sie mit allen Abteilungen, die mit Marketing, Öffentlichkeitsarbeit und Kundenbetreuung zu tun haben. Je besser die Mitarbeiter mit in die Strategie einbezogen werden, desto leichter wird die Umsetzung und desto einheitlicher wirkt die Social-Media-Präsenz nach außen.

Die Strategie kann sowohl in Textform als auch als Mind Map aufgezeichnet werden. Wichtig ist, dass sie übersichtlich und so konkret wie möglich bleibt. Natürlich muss man das Rad dabei nicht neu erfinden. Es ist sogar empfehlenswert, auf bestehende Strategie-Vorlagen zurück zu greifen und diese für den eigenen Gebrauch zu optimieren. Eine einfache Social Media Strategie-Vorlage findet sich zum Beispiel auf Pluralog.de. Auch das [7 C Modell] (http://netcareer.socialmediaakademie.de/nca-blog/social-media-strategie–7-c-modell), dass von NetCareer präsentiert wird, kann zur Strategieentwicklung dienen.

Der some.io Vorschlag – Die sechs Stufen einer Social Media Strategie

Stellen Sie sich vor, Sie kletterst eine Leiter hoch. Nach jeder Stufe kommt zuverlässig der nächste Schritt, aber es ist nur schwer möglich, auf die nächste Stufe zu klettern, bevor man auf der Vorherigen sicher stehen kann.

Stufe um Stufe zur Social-Media-Strategie. Foto: Stefan Franke CC-BY-ND

Stufe um Stufe zur Social-Media-Strategie. Foto: Stefan Franke CC-BY-ND

Ähnlich ist es mit einer Social Media Strategie. Mit diesen sechs Stufen klettern Sie sicher zum Erfolg, ohne dass Sie Angst vorm Abrutschen haben brauchen:

  1. (Unternehmens)ziele in Social Media Ziele übersetzen:
    Eine Social-Media-Präsenz sollte den allgemeinen Zielen des Unternehmens oder des Arbeitgebers entsprechen. Welcher Service oder welche Produkte sollen angeboten und vermarktet werden? Welchen Zielgruppen sollen mit welchen Botschaften erreicht werden? Oder will das Unternehmen makellosen Kundenservice anbieten?
  2. Eigene Ziele für das Social Media Marketing festlegen:
    Zudem kann man sich überlegen, was die Präsenz in Social Media zusätzlich zu bereits bestehenden Zielen bringen soll. Will man hier explizit neue Zielgruppen ansprechen, die man auf anderem Wege noch nicht erreicht hat? Oder sich zu einem Thema als wichtigen Gesprächspartner oder Experte profilieren? Wie viele Personen wollen erreicht werden, und wie soll die Kommunikation mit ihnen aussehen?
  3. Zielgruppen definieren:
    Wen will man auf Social Media erreichen? Wen spricht man mit den Inhalten an?
  4. Plattformen auswählen:
    Die für Social Media zur Verfügung stehenden Ressourcen sind in der Regel begrenzt. Welche Plattformen können für Ihre Firma am besten funktionieren? Informiere dich auch über die durchschnittliche Reichweite, die Benutzer und Funktionen verschiedener Plattformen. Vielleicht gibt es auch neue Kanäle die für Sie in Frage kommen?
  5. Das Team festlegen:
    Welche Mitarbeiter werden am Gestalten der Social Media Präsenz beteiligt sein? Wie werden Absprachen im Team gemacht? Wird ein Redaktionsplan erstellt und ein zentraler Redaktionsmanagement eingeführt?
  6. Die Inhalte bestimmen:
    Welche Inhalte interessieren die Zielgruppe? Welche Inhalte werden auf welcher Plattform geteilt? Welche Inhalte führen zu Interaktion oder anderen Zielen, die für die Social-Media-Präsenz festgelegt worden sind?

Eine Social-Media-Strategie bringt viel, wenn man sie gründlich formuliert und regelmäßig auf sie zurückgreift, um umgesetzte Inhalte mit den im Voraus definierten Zielen zu vergleichen. Sie sorgt für Nachhaltigkeit, Sorgfältigkeit und Effizienz, weil sie Arbeitszeit spart und Absprachen im Voraus geklärt hat. Die Strategie sollte sich auch mit der Zeit weiterentwickeln. Es sollten mutig Änderungen vorgenommen werden, wenn etwas nicht (mehr) Resultate bringt.

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